Punktdefekte und Partikel
- auf Gläsern
- Einlagerungen in Ni-Legierungen
- Fremdpartikel in Pulvern
- Analyse von Einzelpartikel in Filterstäuben
- Aerosole
Beispiel 1: Punktdefekte auf Laser-Spiegel
Problemstellung:
Vergleichende massenspektrometrische Analyse zur Identifizierung
schleierförmiger Mikroflecken unterschiedlicher Flächengeometrie
auf der Oberfläche eines Laserspiegels. Überprüfung der
Schichtfolge auf eventuelle Beläge an den Grenzflächen der
einzelnen Layer.
Man findet runde trichterförmig aussehende Stellen, an deren Rand
neben Na,K,Ca auch Ge-Oxid gefunden wird./1
In anderen markierten Zonen werden unterschiedliche Beläge
detektiert: es gibt deutlich dunkle schollenförmige Gebiete mit der
Schichtfolge: Ge-ZnS-Au, während man außerhalb der
schleierförmigen Mikrozonen (5-50µ Durchmesser und einige
Nanometer dick) erwartungsgemäß => Ge-ZnS-CrNi-Au findet. /3
Im äußeren Randbereich gibt es daneben sichelförmige Gebiete, in
dem Sn und organische Oberflächen-kontaminationen aliphatischer
Kohlenwasserstoffe (Ölreste) auftreten. /2

Abb.1+2


Abb.3
Beispiel 2: Analyse von Oberflächenbelägen
Massenspektrometrische Analyse zur Identifizierung eines dünnen
Belags auf Leiterplatten
Man findet Sn und Pb, Verbindungen von Ca: CaOH,
Ca-Stearat-Fragmentionen und teilweise Massenlinien organischer
Herkunft, die mit dem ebenfalls untersuchten Flußmittel
übereinstimmen.
1- Ca-Verbindungen (-carbonat, evtl auch SOx)
2- Ca-Stearatfragmente (m/z: 59-118-134-267-305-...)
3- Aminoverbindungen (evtl. von Flußmittelrückständen,
Lötmittel)
4- SnPb- vermutlich Legierungsbestandteile von Lötmitteln

Abb.: untersuchte Stellen des Belags am Cu-Netz
Weitere Verfahren stehen nach Bedarf zur Verfügung. Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf,
falls Sie Fragen haben. Wir helfen Ihnen jederzeit gern weiter und
informieren Sie genauer über die verschiedenen Verfahrensarten und
Vorgehensweisen.
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